Freitag, 9. Jänner 2026
Veröffentlicht am 08.01.2026, 17:03:00
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee

Waldgrenze

Altschnee

2200m

 

Für Skitouren, Freeriden und Schneeschuhwanderungen sind die Verhältnisse gefährlich.
Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Schwachschichten im Altschnee erfordern eine defensive Routenwahl.
Die teils dicken Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen und allgemein oberhalb der Waldgrenze sehr leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten und in den Gebieten mit viel Wind. Die Lawinen sind manchmal mittelgroß. Lawinenabgänge und Beobachtungen im Gelände bestätigen die auch in mäßig steilem Gelände sehr gefährliche Lawinensituation.
Zudem können trockene Lawinen v.a. an wenig befahrenen, eher schneearmen Schattenhängen in tieferen Schichten ausgelöst werden. Dort sind die Lawinen manchmal mittelgroß.
Vor allem sehr steile Hänge: Mit dem Neuschnee sind trockene Lockerschneelawinen möglich, aber meist nur kleine.

Skitouren, Variantenabfahrten und Schneeschuhwanderungen erfordern viel Erfahrung und große Zurückhaltung.
Schneedecke
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Am Mittwoch fielen oberhalb von rund 1500 m verbreitet 15 bis 20 cm Schnee. Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet. In den nächsten Stunden fällt etwas Schnee. Frische Triebschneeansammlungen werden teils überschneit und damit schwierig zu erkennen.

Schattenhänge, eher schneearme Stellen: In der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

In mittleren Lagen liegen 70 bis 100 cm Schnee, lokal auch mehr. In der Höhe liegen je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Samstag: Starker Anstieg der Gefahr von trockenen Lawinen mit Neuschnee und Sturm.