Sonntag, 11. Jänner 2026
Veröffentlicht am 10.01.2026, 17:11:00
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee

Waldgrenze

Neuschnee

 

An diesem ersten sonnigen Tag ist Zurückhaltung angebracht.
Viel Neuschnee und Triebschnee bilden die Hauptgefahr.
Frische Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen und oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Erklärung: "diese" darf nur für "diese Lawinen" stehen sind manchmal groß. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind vereinzelt möglich.
Trockene Lawinen können tiefere Schichten der Schneedecke mitreißen und an Schattenhängen groß werden.
Alle Expositionen und in windgeschützten Lagen: Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind ab dem Morgen vermehrt trockene und feuchte Lawinen zu erwarten, auch mittelgroße.

Die Gefahrenstellen sind auch auf Modetouren und im Freeride-Gelände zahlreich vorhanden.
Schneedecke
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Seit Freitag fielen oberhalb von rund 1200 m verbreitet 40 bis 60 cm Schnee, lokal auch mehr. Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet. Bis am Morgen fallen in allen Höhenlagen 5 bis 10 cm Schnee. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden. Lawinenabgänge und Beobachtungen im Gelände zeigen die v.a. oberhalb der Waldgrenze sehr gefährliche Lawinensituation.

In der Altschneedecke sind v.a. an steilen, wenig befahrenen Schattenhängen heikle Schwachschichten vorhanden.

In mittleren Lagen liegen 70 bis 100 cm Schnee, lokal auch mehr.
Tendenz
Montag: Allmählicher Rückgang der Gefahr von trockenen Lawinen. Allmählicher Anstieg der Gefahr von feuchten Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.