Montag, 16. März 2026
Veröffentlicht am 15.03.2026, 17:00:00
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee

Waldgrenze

Nassschnee

 

Triebschnee und Nassschnee sind die Hauptgefahr.
Die störanfälligen Triebschneeansammlungen der letzten Tage können an allen Expositionen und allgemein oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten. Die Lawinen sind oft mittelgroß. Diese können sehr vereinzelt im Altschnee anbrechen und vor allem an windgeschützten Schattenhängen recht groß werden.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind ab dem Morgen vermehrt feuchte Rutsche und Lawinen zu erwarten, auch mittelgroße.

Skitouren, Variantenabfahrten und Schneeschuhwanderungen erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.
Schneedecke
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In den letzten zwei Tagen fielen oberhalb von rund 1800 m 20 bis 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Der teilweise stürmische Wind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet.

Die Triebschneeansammlungen liegen v.a. an Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m auf schwachen Schichten.
Die frühlingshaften Wetterbedingungen führen im Tagesverlauf vor allem an steilen Sonnenhängen zu einer raschen Anfeuchtung der Schneedecke.
In mittleren Lagen liegen 150 bis 200 cm Schnee, lokal auch mehr. Es liegen in hohen Lagen und im Hochgebirge je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Dienstag: Leichter Anstieg der Gefahr von feuchten Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.