Montag, 19. Jänner 2026
Veröffentlicht am 18.01.2026, 17:00:00
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee

2000m

Triebschnee

Waldgrenze

 

Die Lawinenverhältnisse bleiben gefährlich.
Neu- und Triebschnee an allen Expositionen. Schwacher Altschnee an Schattenhängen.
Der warme Neuschnee und insbesondere die vielen, teils großen Triebschneeansammlungen müssen an allen Expositionen in mittleren und hohen Lagen vorsichtig beurteilt werden. Diese können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Trockene Lawinen können auch im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Sie sind manchmal gefährlich groß. Besonders gefährlich sind Schattenhänge, wo Schwachstellen im Altschnee vorhanden sind. An der Grenze zu Ribagorça und Pallars sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr etwas höher.

Die Gefahrenstellen sind häufig und bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen. Touren und Variantenabfahrten erfordern viel Erfahrung und große Zurückhaltung.
Schneedecke
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Seit Freitag fielen oberhalb von rund 1500 m 30 bis 50 cm Schnee, lokal auch mehr. V.a. oberhalb der Waldgrenze: Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet. Neu- und Triebschnee bleiben vor allem an steilen, wenig befahrenen Schattenhängen teilweise störanfällig. In der Altschneedecke sind v.a. an eher schneearmen West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.

In mittleren Lagen liegen 80 bis 120 cm Schnee, lokal auch mehr. In der Höhe liegen je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Dienstag: Es fällt etwas Schnee. Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt noch nicht ab.