Samstag, 7. Februar 2026
Veröffentlicht am 07.02.2026, 06:43:00
Gefahrenstufe
2200m
Lawinenproblem
Triebschnee

2200m

Neuschnee

1500m

 

Die Lawinenverhältnisse bleiben in hohen Lagen winterlich.
Frischer Triebschnee ist die Hauptgefahr. Lockerschneerutsche beachten.
Der wenige Neuschnee der letzten Tage und insbesondere die damit entstandenen Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen und allgemein in hohen Lagen teilweise noch ausgelöst werden. Sie sind teils überschneit und damit nur schwierig erkennbar. Lawinen sind manchmal mittelgroß. V.a. sehr steile Schattenhänge eher schneearme Stellen: Sie können vereinzelt im Altschnee anbrechen und gefährlich groß werden. An der Grenze zu Ribagorça und Pallars sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Extrem steile Hänge und Sonnenhänge: Mit dem Neuschnee sind Lockerschneerutsche möglich, aber meist nur kleine. Zudem besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen.

Die aktuelle Lawinensituation erfordert Erfahrung und Zurückhaltung.
Schneedecke
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Seit Montag fielen v.a. im Süden und im Osten 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee verfrachtet. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen der letzten Tage bleiben an allen Expositionen und allgemein in hohen Lagen störanfällig. Bis am Vormittag fällt v.a. an der Südgrenze Arans etwas Schnee. Der schwache Wind verfrachtet nur wenig Schnee. Am Samstag ist es kalt. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen bleiben teilweise störanfällig.

Im unteren Teil der Altschneedecke sind v.a. an West-, Nord- und Osthängen grobkörnige Schwachschichten vorhanden. Besonders heikel sind eher schneearme Stellen, wo harte Schichten auf schwach verfestigtem Altschnee liegen. In mittleren Lagen liegen 120 bis 200 cm Schnee, lokal auch mehr.
Tendenz
Am Sonntag fällt vor allem im Norden etwas Schnee. Weiterer Anstieg der Gefahr von trockenen Lawinen mit Neuschnee und Wind.