Montag, 23. März 2026
Veröffentlicht am 22.03.2026, 17:00:00
Gefahrenstufe
2400m
Lawinenproblem
Altschnee

2400m

Triebschnee

2000m

 

Die Lawinenverhältnisse bleiben in hohen Lagen winterlich.
Neu-, Trieb- und Altschnee beachten.
Etwas Neuschnee und insbesondere die während dem Schneefall entstehenden, meist kleinen Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen in mittleren und hohen Lagen leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können besonders an steilen, wenig befahrenen Schattenhängen stellenweise noch ausgelöst werden. Diese sind manchmal mittelgroß und vereinzelt leicht auslösbar. Vorsicht vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden, auch an Felswandfüßen und hinter Geländekanten.

Alle Expositionen sowie unterhalb von rund 2200 m: Mit dem Neuschnee sind im Tagesverlauf Lockerschneerutsche zu erwarten, aber meist nur kleine. Sie können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen. Zudem sind Gleitschneelawinen möglich.

Abseits der Pisten braucht es Erfahrung und Zurückhaltung.
Schneedecke
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Bis Montag fällt verbreitet etwas Schnee. Der mäßige Wind verfrachtet den Neuschnee. Neu- und Triebschnee werden vor allem an windgeschützten Schattenhängen und in mittleren und hohen Lagen teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Auch hohe Lagen in schattigen, windgeschützten Lagen: Im oberen Teil der Schneedecke sind grobkörnige Schwachschichten vorhanden. Sie sind störanfällig. Schneeprofile und Stabilitätstests sind Hinweise für den in diesen Gebieten ungünstigen Schneedeckenaufbau.
Am Montag ist es meist sonnig. An kammnahen Ost- und Südhängen wachsen die Triebschneeansammlungen etwas an. Die Sonneneinstrahlung führt im Tagesverlauf vor allem an Sonnenhängen vor allem in tiefen und mittleren Lagen zu einer allmählichen Anfeuchtung der Schneedecke.
In mittleren Lagen liegen 150 bis 200 cm Schnee, lokal auch mehr. Es liegen in hohen Lagen und im Hochgebirge je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Am Dienstag ist es sonnig. Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt allmählich ab. Die Gefahr von feuchten Lawinen steigt im Tagesverlauf markant an.